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Spülkasten entkalken

Sie sollten Ihren Spülkasten am WC besonders bei hartem Wasser regelmäßig entkalken, damit dieser nicht funktionsuntüchtig wird. Kalkablagerungen können Mechanik und Dichtungen in Spülkästen unbeweglich bzw. undicht werden lassen. Zum Entkalken von Spülkästen können Sie Entkalker aus der Drogerie oder Hausmittel verwenden.


Spülkasten entkalken – wie kommt es überhaupt zu den Kalkablagerungen?

Das Entkalken von Spülkästen wird durch im Wasser gelöste Calcium- und Magnesiumverbindungen nötig. Calcium und Magnesium sind vor allem in hartem Wasser in relativ hohen Konzentrationen gelöst. Beim Austritt von der Wasserleitung in den Spülkasten erfolgt ein plötzlicher Druckverlust, der im Wasser gelöstes CO2 ausgasen lässt. Außerdem erwärmt sich das kalte Leitungswasser bei längerem Stehen im Spülkasten auf Zimmertemperatur. Dies führt zu einem weiteren Verlust an CO2. Je weniger CO2 im Wasser gelöst ist, desto weniger Calcium und Magnesium kann in diesem gelöst sein. Bei einem CO2-Verlust fällt „überschüssiges“ Calcium und Magnesium dann in Form von Kalkablagerungen aus.1

 

Ihren Spülkasten sollten Sie auch wegen der auftretenden Wasserverdunstung im Spülkasten entkalken. Obwohl die Verdunstung im geschlossenen Spülkasten sehr langsam und kaum merklich abläuft, führt Sie doch gerade im Übergangsbereich von Wasser und Luft zu Kalkablagerungen an Dichtungen und mechanischen Teilen.


Wie merken Sie, dass Ihr Spülkasten entkalkt werden muss? Wie oft sollten Spülkästen entkalkt werden?

Spülkästen zu entkalken wird im Gegensatz zum Entkalken von Wasserkochern oder Kaffeemaschinen oft vernachlässigt. Oft zeigen sich starke Verkalkungen, wenn Spülkästen ständig Wasser an das WC abgeben. Dies kann zum Beispiel an verkalkten Dichtungen oder einer durch Kalk verklemmten Mechanik des Schwimmers liegen. Auch ein sehr langsamer Wasserzulauf in den Spülkasten kann ein Zeichen für ein verkalktes Zulaufventil sein.Optisch sind relevante Verkalkungen in Spülkästen oft nur schwer erkennbar, da diese in Spülkästen häufig von Biofilmen überlagert werden.

 

Wie oft ein Spülkasten entkalkt werden muss, hängt stark von der Wasserhärte und der Nutzungshäufigkeit ab. Bei hartem Wasser sollten Sie Ihren Spülkasten ca. alle 2 Jahre entkalken. Bei weichem Wasser ist dies erst oft erst alle 4 – 5 Jahre oder gar nicht erforderlich.


Spülkasten richtig entkalken

  1. Um einen Spülkasten zu entkalken, müssen Sie diesen zuerst öffnen. Bei frei verbauten Spülkästen heben Sie dazu einfach den Deckel ab. Bei Unterputz-Spülkästen benötigen Sie zum Öffnen der Verkleidung meist einen Schraubendreher.

  2. Spülkästen können Sie mit säurehaltigen Entkalkern aus dem Supermarkt oder der Drogerie entkalken. Dazu wird der Entkalker nach Bedienungsanleitung einfach in den Spülkasten gegeben. Nach einer vorgegeben Einwirkzeit betätigen Sie die Spülung.

  3. Wenn Sie handwerklich etwas geschickt sind, können Sie auch Teile wie Schwimmer oder Dichtungen ausbauen und diese gesondert entkalken. So lassen sich auch schwer zugängliche Kalkablagerungen entfernen.

  4. Vor dem Ausbau der Teile sollten Sie unbedingt den Wasserzulauf abdrehen.

  5. Ein gutes Hausmittel zum Entkalken eines Spülkastens ist Zitronensäure. Diese ist sehr günstig in Pulverform erhältlich. Geben Sie zum Lösen von Kalkablagerungen im Spülkasten etwa 80 Gramm Zitronensäure auf einen Liter Wasser und verfahren Sie dann wie oben beschrieben.

 

1 Universität Bremen, „Kalkfällung“: http://www.geosammlung.uni-bremen.de/grabung/rom/kalk.php3

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